Die Temperaturen waren ganz schön hoch! Trotzdem sind fünf eher unvernünftige Fahrer ins Training gestartet. Überraschend und angenehm kühl war dann der schattige Anstieg vorbei an der Holzmühle den kleinen Süntel hinauf, der im Windschatten des Bergflohs vom gesamten Fahrerfeld ganz schön flott angegangen wurde. Erst kurz vor der Passhöhe musste der eine oder andere dann etwas reißen lassen. Nach der Fotosession am landschaftlich schönen Nesselberg und einem zweiten kurzen Messen der Bergfahrerqualitäten am Steinkrug wurde der Cooldown mit Bratkartoffeln, Pommes und Gerstensaftkaltschalen auf der Dachterrasse des Paddelclubs genossen.(fury)
17.06.
Schleusen & Wehre in Bannetze & Oldau
Auf Vorschlag von Jürgen wurde eine Tour nach Winsen angegangen. Damit Harry nicht so weit anreisen musste haben sich die weiteren angemeldeten Teilnehmer Jens und Jürgen an der "gelben Bude" an den Herrenhäuser Gärten verabredet. Jens hatte die sinnvolle Idee diese Besonderheit noch in den Chat zu stellen. Zum Glück, denn Matthias las diese Nachricht noch rechtzeitig und stoß dann noch dazu. Auf altbekannten Wegen über Langenhagen und die Wedemark führte die Route durch den Fuhrberger Wald und die Kopfsteinpflasterallee (K5, aber mit gut befahrbaren Radweg) nach Wieckenberg und dann weiter über Wietze nach Hornbostel. Hier gab es dann eine Planänderung. Auf Wunsch von Jens querten wir an der Bannetzer Schleuse die Aller um dann auf dem guten Radweg rechts nach Winsen abzubiegen. Dort machten wir Station bei dem Museumsdorf angegliederten Café, wo es wunderbare Kuchen und Torten in schönem Ambiente gibt. Frisch gestärkt führte die Route dann über Oldau, wo wir noch einen kleinen Abstecher zur Schleuse und dem historischen Kraftwerk machten. Die nächsten Kilometer bis nach Fuhrberg auf den Landstraßen waren dann wegen des Verkehrs und Gegenwindes nicht so angenehm. Ab Heidewinkel wurde es dann aber wieder ruhiger und schließlich kurvten wir dann durch Burgwedel und Isernhagen zurück nach Hannover, wo wir dann dem Julius Trip Ring zurück zur "gelben Bude" folgten. Am Ende hätte man der Tour die Aller-Schleusentour nennen können.(Jürgen)
16.06.
Mal wieder Dienstagstraining
Nachdem in den letzten sechs Wochen alle Dienstags-Trainings mehr oder weniger ins Wasser gefallen sind, standen heute gleich acht Fahrer am Start! Erstes Highlight: Tommys neues Traumrad bestaunen, Glückwunsch! Bei bestem Wetter und kaum Wind haben wir die beliebte aber auch schon ganz schön ruppige Deister-Süntel-Runde ziemlich zügig abgespult. Zur Belohnung ging es für die meisten von uns zum ersten Mal in diesem Jahr zu Babuschka! (gau)
10.06.
Zur Pyramide nach
... ne nicht Ägypten, sondern Derneburg. Zu sehen gab es dort auch noch einen griechischen Tempel der allerdings nur über eine übelste Graveleinlage, eigentlich absolut nicht rennradtauglich und ordentlich Schnitt reduzierend, erreicht wurde. Was macht man nicht alles für ein bisschen Kultur❗ Außerdem wurde in Hockeln das Schrankenwärtergebäude besichtigt. Dort waren laut einer NDR-Reportage vor ca. 20 Jahren Schrankenwärter Laumann zusammen mit Kollegen rund um die Uhr im Einsatz, weil hinter der Bahnlinie genau ein Wohnhaus lag, was nur über diese Straße erreichbar war. Mittlerweile ist diese Kommandozentrale der Bahn dank der fortgeschrittenen Digitalisierung in Germany allerdings verlassen. Neben Rennradfahren und Kultur kam natürlich auch das kulinarische nicht zu kurz: Im Hofcafé der Domäne Hildesheim gab es ☕&🍰 und zum Abschluss ein 🍺 in Möller's Fischmanufaktur – ein herrlicher Trainingstag leider nur zu zweit. (fury)
03.06.
Die große Fischbrötchentour
Mittwoch ist bekanntlich Trainingstag bei Kraft & Eleganz. Mit dabei: Angelo, der Kaptain, Fury, Harry, Tommy. Schon beim ersten Blick auf die wehenden Bäume war klar: Heute entscheidet der Wind über die Streckenführung. Also wurde demokratisch abgestimmt – beziehungsweise der Wind hat abgestimmt – und so ging es Richtung Westen.
Über Haste rollte die Gruppe entspannt nach Bergkirchen. Dort durfte natürlich die obligatorische Pause hinter der Kirche nicht fehlen. Wer diesen Platz kennt, weiß warum: ein traumhafter Blick über die Landschaft, bestes Wetter und ausreichend Gelegenheit für die üblichen Fachgespräche über Training, Fahrräder und alles, was man sonst noch dringend während einer Radtour besprechen muss.
Nach der Aussicht kam die Arbeit. Es ging weiter bergab in Richtung Steinhuder Meer. Die Beine liefen rund, die Stimmung war bestens und das eigentliche Tagesziel rückte näher: die legendäre Fischbrötchenversorgung.
In Hagenburg wurde schließlich der Anker geworfen. Kuchen und Fischbrötchen standen auf dem Speiseplan – eine Kombination, die vermutlich in keinem Ernährungsratgeber empfohlen wird, die aber bei Kraft & Eleganz seit Jahren wissenschaftlich erprobt und für hervorragend befunden wurde. Die Pause zog sich entsprechend etwas länger hin, schließlich mussten die Kalorienreserven sorgfältig aufgefüllt werden.
Danach zeigte sich der Wind endlich von seiner freundlichen Seite. Mit Rückenwind ging es über Steinhude und Wunstorf in Richtung Altgarbsen. Dort wartete bereits die letzte wichtige Disziplin des Tages: das Feierabendbier bei Harry.
Bei Harry wurde noch einmal alles gegeben. Es wurde gelacht, gefachsimpelt, Geschichten wurden mit jedem Schluck etwas besser und die Gespräche immer unterhaltsamer. Genau die Mischung, die eine gelungene Ausfahrt ausmacht.
Irgendwann musste dann doch wieder aufs Rad gestiegen werden. Die letzten Kilometer führten zurück nach Hannover, wo ein rundum gelungener Trainingstag sein Ende fand.
Und wie der Kaptain vermutlich beim letzten Schluck gesagt hätte: